Computer information

August 26, 2008

Icon Menu, Interaktionselement

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Mit einem Interaktionselement bezeichnet man im Bereich der Mensch-Computer-Interaktion alle Elemente, mit denen man Interaktion durchführen kann, wie z. B. Schaltflächen (Buttons), Checkboxes oder Radiobuttons, aber auch Links und Menüs. Interaktionselemente können nicht nur grafisch sein, sondern z. B. auch akustisch. Alle Interaktionselemente zusammen bilden die Benutzerschnittstelle des Systems. Die richtige Auswahl geeigneter Interaktionselemente ist gerade bei komplizierteren logischen Zusammenhängen oft nicht trivial.

Grafische Interaktionselemente werden auch Widgets genannt.

Computer easy war, ICAM

Filed under: Uncategorized — Tags: — admin @ 9:05 am

ICAM steht für Integrated Computer Aided Manufacturing und ist eine von der US Air Force veranlasste Initiative zur Standardisierung bei der computerintegrierten Produktion (CIM).

Von besonderer Bedeutung sind die in diesem Zuge entworfenen Entwurfssprachen IDEF.

August 24, 2008

14. Januar 1998. Die, Schiffssicherheitsverordnung

Filed under: Uncategorized — Tags: — admin @ 2:05 am

Die Schiffssicherheitsverordnung enthält nationale Umsetzungen der international vereinbarten Schifffahrtsvorschriften SOLAS in das deutsche Recht. Sie behandelt Sicherheitsstandards von Schiff, Ausrüstung und Besatzung.

Sie wurde 1998 vom Bundesverkehrsministerium (BMVBW) (heute Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS)) erlassen.


Weblinks

August 23, 2008

Strichcode, Scannerkasse

Filed under: Uncategorized — Tags: — admin @ 5:05 pm

Scannerkassen sind Kassen, die außer einer manuellen Eingabe über Tastatur auch ein Barcodelesegerät haben, mit dem die auf den Artikel angebrachten European Article Number (EAN)- oder Universal Product Code (UPC)-Codes beim Darüberziehen gelesen werden.

Beim Einlesen wird die Artikelnummer aus dem Barcode (Strichcode) gelesen und an das dahinter geschaltete Kassensystem übertragen, das aus einer Datenbank Preis, Artikelbezeichnung usw. an der Kasse anzeigt und auf den Rechnungsbon aufdruckt.

Das gilt nur im allgemeinen, es gibt spezielle EAN-Codes, z.B. im Pressebereich wo auch Preis- oder im Frischwarenbereich Gewichtsinformationen hinterlegt sind.

Um einen Barcode in allen Richtungen lesen zu können, werden omnidirektionale Laserscanner eingesetzt.
Diese haben mehrere Linien, die durch ein Spiegelrad im Inneren des Scanners zu einander geneigt werden. Dadurch kann das Scansignal von mindestens einer Linie ausgewertet werden. So muss das Produkt, das eingescannt werden soll nur mit dem Code in Richtung Scanner gelegt werden, die Richtung des Codes selbst ist aber dabei unerheblich.

Bei Kassen, an denen auch größere Gegenstände, die nicht auf den Kassentisch gehoben werden können, abgelesen werden sollen, beispielsweise in Baumärkten, können zusätzlich oder auch nur Handscanner eingesetzt werden.

Hinweis: Die Scanner lesen immer nur den Barcodeinhalt, der aus der EAN- oder UPC-Nummer besteht und auch im Klartext lesbar ist. Alle anderen Infos wie Bezeichnung, Preis, etc. kommen aus der dahinterliegenden Datenbank der einzelnen Kasse oder des ganzen Kassenystems.
Daher können auch für einen Artikel in verschiedenen Geschäften unterschiedliche Bezeichnungen hinterlegt sein.
(Es sind schon öfters Flugblätter aufgetaucht, die darauf hinweisen, dass Waren mit EAN-Nummern mit bestimmten Endziffern schädlich seien. Das ist schlichtwegs falsch und wird auch gerichtlich geahndet.)

Entwicklungen deuten aber in Richtung eines RFID-Chips, wo viel mehr Informationen im Chip gespeichert werden können, und das Barcodeetikett abgelöst wird.


Auswertung

Bei Supermarktfilialen können die erhobenen Daten wöchentlich und Online zu einem Markforschungunternehmen geschickt werden, z.B. “ACNielsen” (Datenschürfung (data mining)).

Gerade große Filialen erweitern Ihren Bürobedarf gerne mit digitalen Kassensystemen da sie damit über eine gute Anbindung an bereits laufende Warenwirtschaftssysteme verfügen. Kassensysteme werden heutzutage in praktisch jedem großen Markt oder Verkaufsgeschäft eingesetzt.
Sie erfüllen denselben Zweck wie automatische Kopiersysteme oder Postbearbeitung, alles läuft Hand in Hand ohne Medienbruch.
In Pressefachgeschäften werden die gesammelten Daten Abends an den “Grossisten” (Lieferant) übertragen und damit eine Nachbestellung
der verkauften Artikel ausgelöst. Dies nennt man VMP-Versand (verkaufstägliche Marktbeobachtung am Point of Sale).
Bei Presseartikeln ist im EAN-Code der Preis hinterlegt und kann von modernen Scannerkassensystemen für diesen Fachbereich ohne weiteres verwendet werden, so dass man immer seine Artikel scannen kann, ob sie in der Datenbank angelegt sind oder nicht. www.relotec-online.de


Quellen


Siehe auch

Kassenarbeitsplatz

Strichcode Computer Account, Arlt Computer Produkte

Filed under: Uncategorized — Tags: , — admin @ 1:40 pm

Die Arlt Computer GmbH ist ein 1988 gegründetes Handelsunternehmen für Computerprodukte mit Stammsitz im baden-württembergischen Magstadt.

Arlt beschäftigt an 17 Standorten ca. 260 Mitarbeiter.
Neben 16 Filialen hat das Unternehmen in ihrer Zentralverwaltung Magstadt unter der Firma Arlt Computer-Produkte GmbH sowohl einen Großkundenvertrieb für Unternehmen, Universitäten und Institute, als auch einen Direktversand für Endkunden aufgebaut.


Weblinks

Website von Arlt

August 22, 2008

Office Computer, Siag Office

Filed under: Uncategorized — Tags: , — admin @ 9:30 am

Siag Office ist ein mit Ressourcen sehr sparsam umgehendes Office-Paket für alte PCs (386er, 486er, Pentium 1) mit X11, d. h. der gängigen grafischen Benutzeroberflächen unter Unix-Derivaten wie BSD und Linux.

Es besteht aus:

  • Pathetic Writer, Textverarbeitung
  • Siag, (Scheme In A Grid), Tabellenkalkulation
  • Egon Animator, Zeichenprogramm


Siehe auch

  • Office-Paket für einen Überblick über Office-Pakete verschiedener Hersteller.


Weblinks

  • http://siag.nu/ - Offizielle Website

August 20, 2008

Letzte, Ultima ratio

Filed under: Uncategorized — Tags: — admin @ 2:10 pm

Die Ultima ratio (von lat.: ultimus = der letzte, der am weitesten entfernte, der äußerste und ratio = Vernunft, vernünftige Überlegung) bezeichnet den letzten Lösungsweg, das letzte Mittel oder den letzten Ausweg in einem Interessenkonflikt, wenn zuvor alle sonstigen im ethischen Sinne vernünftigen Lösungsvorschläge verworfen wurden, da mit ihnen keine – oder angeblich keine – Einigung erzielt werden konnte.

Diese vermeintliche letztmögliche Lösung – die „Ultima ratio“ geht meist nicht konform mit den ethischen Ansichten der einzelnen Handelnden, weshalb sie nicht vorwiegend angestrebt wird. Dies hindert jedoch nicht daran, sie dennoch zu benutzen, auch wenn dabei Verluste, seien es materielle oder menschliche, hingenommen werden müssen. Um die Konfliktlösung zu erreichen, sind dabei dann viele Mittel recht.

Oft werden mit dieser Bezeichnung kriegerische Handlungen gerechtfertigt, bei denen alles Vorhergegangene nicht zur Lösung des Konflikts beigetragen hatte. Vor allem zur Begründung eines sogenannten gerechten Krieges ist die „Ultima ratio“ ein zu erfüllender Punkt.

Der Begriff stammt aus dem Dreißigjährigen Krieg. Kardinal Richelieu ließ auf die Geschützrohre die Formel gießen: „Ultima ratio regum“ (”das letzte Mittel der Könige”). Realitätsnäher war nicht das letzte zur Verfügung stehende Mittel nach Ausschöpfung aller anderen Möglichkeiten gemeint, sondern das letzte Wort des Königs, um einen Konflikt definitiv zu entscheiden. Zur selben Zeit wie Richelieu erkannte der spanische Dramatiker Pedro Calderón de la Barca in seinem Drama “In diesem Leben ist alles wahr und alles Lüge”, Pulver und Blei seien die ultima razon der Könige. 100 Jahre später reagierte Friedrich II. (Preußen) von Preußen standesgemäß nahezu wortgleich; seit 1742 waren alle seine Kanonen mit der Inschrift „Ultima ratio regis“ – “das letzte Mittel des Königs” versehen.


Weblinks

  • Lothar Rühl: Interventions- und Eskalationsproblematik bei der militärischen Konfliktbewältigung – Die Ultima ratio des bewaffneten Eingriffs als Mittel der Sicherheitspolitik. In: Aus Politik und Zeitgeschichte 24/2002

August 19, 2008

Sporadisch Sonderhefte und, Schmollers Jahrbuch

Filed under: Uncategorized — Tags: , — admin @ 7:10 pm

Schmollers JahrbuchZeitschrift für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften/Journal of Applied Social Science Studies – ist eine zweisprachige (deutsch/englisch), vierteljährlich erscheinende Fachzeitschrift für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Zur Qualitätssicherung werden alle veröffentlichen Aufsätze zuvor einem Begutachtungsprozess unterworfen (Peer-Review).

Inhaltlich liegt der Schwerpunkt auf angewandten sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Fragestellungen, so werden in den Beiträgen z.B. Themen wie angewandte und politikberatendende Ansätze sowie empirische Analysen behandelt. Es werden aber auch theoretische Analysen, die sich mit angewandten Fragen beschäftigen, aufgenommen. Ein weiterer Schwerpunkt sind Simulationsstudien für die Politikberatung.


Geschichte

Die heutige Fachzeitschrift Schmollers Jahrbuch (derzeit, 2006, im 126. Jahrgang) wurde mehrfach umbenannt.

  • 1871 wurde sie ursprünglich unter dem Titel Jahrbuch für Gesetzgebung, Verwaltung und Rechtspflege des Deutschen Reiches von Franz von Holtzendorff gegründet.
  • 1877 erschien sie als Neue Folge unter dem Titel Jahrbuch für Gesetzgebung, Verwaltung und Volkswirtschaft im Deutschen Reiche.
  • 1913 wurde sie zur Ehre des langjährigen Herausgebers Gustav von Schmoller umbenannt in Schmollers Jahrbuch für Gesetzgebung, Verwaltung und Volkswirtschaft,
  • 1968 Umbenennung in Schmollers Jahrbuch für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften.
  • 1972 erneute Umbenennung in Zeitschrift für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften.
  • 1997–1999 war sie als Zeitschrift für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften das Publikationsorgan des Vereins für Socialpolitik, der Vereinigung deutschsprachiger Volkswirte, zu deren Mitbegründern Gustav von Schmoller zählte.
  • Seit 2000 erscheint die Zeitschrift wieder unter dem Namen Schmollers Jahrbuch – Zeitschrift für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, womit ihre interdisziplinäre und anwendungsorientierte Ausrichtung wiederbelebt werden sollte.


Aktuelle Rubriken und Sonderhefte

In der Wissenschaft vielzitiert ist die Rubrik „European Data Watch“, die im Jahr 2000 neu eingerichtet wurde. In dieser Rubrik werden statistische Datensätze beschrieben und diskutiert, die in der neuen empirischen Forschung und Politikberatung eine große Rolle spielen.

Die mindestens ein Mal im Jahr erscheinenden thematischen Sonderhefte haben einen besonderen Stellenwert im wissenschaftlichen Diskurs. Die aktuellen Sonderhefte von Schmollers Jahrbuch, widmen sich beispielsweise umfassend dem Namenspatron Gustav von Schmoller (Heft 2/2006) und dokumentieren die Hauptvorträge der dritten Konferenz für Sozial- und Wirtschaftsdaten des Rats für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD) (Heft 3/2006).

Alle zwei werden Jahre im ersten Heft eines Jahrgangs die Proceedings der internationalen Nutzerkonferenz des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) veröffentlicht.


Herausgeber

Die derzeitigen Herausgeber von Schmollers Jahrbuch sind der Berliner Volkswirtschaftsprofessor Gert G. Wagner (Technische Universität Berlin und DIW Berlin) und Joachim Wagner, Volkswirtschaftsprofessor an der Universität Lüneburg.


Weblinks

Schmollers Jahrbuch - Homepage

August 16, 2008

Die sich speziell, Servicehund

Filed under: Uncategorized — Tags: — admin @ 1:50 am

Die Bezeichnung Servicehund wird für verschiedene speziell ausgebildete Haushunde genutzt:

  • Hunde, die als Begleithunde für Menschen mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen eingesetzt werden, siehe Assistenzhund
  • Hunde, die zur Unterstützung einer medizinischen Therapie eingesetzt werden, siehe Therapiehund

August 15, 2008

Windows einsetzen. Die Erstausgabe, Pathping

Filed under: Uncategorized — Tags: — admin @ 11:40 am

Pathping ist ein erweiterter Windows-Befehl (ab Windows 2000) zu Tracert und Ping. Im Gegensatz zu Tracert liefert Pathping detaillierte Informationen über die Weiterleitung der Pakete zu den einzelnen Rechnern. So kann zur Fehlerermittlung der spezifische Rechner bzw. Router eingekreist werden. Technisch gesehen werden innerhalb eines festgelegten Zeitabschnittes regelmäßig Ping-Signale an alle Zwischenstationen gesendet. Es werden max. 30 Abschnitte angezeigt. Anhand der von jeder Zwischenstation zurückgesendeten Datenpakete wird am Ende eine Statistik ausgegeben. Das Erstellen dieser Statistik wird sogar mit Hinweis auf die vermutliche Wartezeit bis zur Bildschirmausgabe angezeigt (meistens 75 Sek.).

August 13, 2008

Ordering - Siehe: Strichcode, Standard Widget Toolkit

Filed under: Uncategorized — Tags: , , — admin @ 12:20 pm

Das Standard Widget Toolkit (SWT) ist eine Bibliothek für die Erstellung grafischer Oberflächen mit Java.

SWT (sprich: „Switt“) wurde im Jahr 2001 von IBM für die Entwicklungsumgebung Eclipse entwickelt und wird kontinuierlich gepflegt. SWT nutzt dabei im Gegensatz zu Swing die nativen grafischen Elemente des Betriebssystems – wie das AWT von Sun – und ermöglicht somit die Erstellung von Programmen, die eine Optik vergleichbar mit „nativen“ Programmen aufweisen.
Allerdings leidet SWT auf einigen Nicht-Windows-Plattformen unter Effizienzproblemen, da es viele Features eines Basistoolkits voraussetzt, welche – wenn nicht vorhanden – emuliert werden müssen (z. B. Z-Ordering auf GTK). Zudem müssen – im Gegensatz zu Swing – die SWT–Bibliotheken auf dem ausführenden System verfügbar sein (oder portiert werden).

Im Unterschied zu AWT versuchen die SWT-Entwickler, native Widgets durch möglichst dünne Wrapper einzubinden, anstatt Teile der Funktionalität in native Peer-Klassen auszulagern.

SWT kommt in einer ganzen Reihe von Anwendungen zum Einsatz, beispielsweise Eclipse selbst, Azureus und RSSOwl.


JFace

Das UI-Toolkit JFace setzt aus den von SWT gelieferten Basiskomponenten komplexere Widgets zusammen und stellt eine Abstraktionsschicht (Viewer) für den Zugriff auf die Komponenten bereit. Es läuft überall, wo SWT zur Verfügung steht. Eclipse ist die wohl bekannteste Anwendung, die JFace einsetzt.


Verfügbare Systeme und Architekturen

  • Windows (x86/Win32)
  • Windows CE (ARM PocketPC)
  • Windows CE (ARM PocketPC, J2ME profile)
  • Linux (x86/GTK 2)
  • Linux (AMD64/GTK 2)
  • Linux (PPC/GTK 2)
  • Linux (x86/Motif)
  • FreeBSD (x86/GTK 2)
  • FreeBSD (AMD64/GTK 2)
  • Solaris 8 (SPARC/GTK 2)
  • Solaris 8 (SPARC/Motif)
  • QNX (x86/Photon)
  • AIX (PPC/Motif)
  • HP-UX (HP 9000/Motif)
  • Mac OS X (PPC/Carbon)
  • Mac OS X (x86/Carbon)


Weblinks

  • http://www.eclipse.org/swt – Standard Widget Toolkit Project
  • http://eclipsewiki.editme.com/SWT – SWT auf EclipseWiki
  • http://www.cs.umanitoba.ca/~eclipse – SWT-Beispiele und Beispiele zur nativen Kompilierung mit GCJ
  • http://peschmae.kilu.de/documentation/swt/ – SWT Tutorial (dt.) von Simon Rutishauser

August 12, 2008

Optimization rechnergestützte Optimierung Chief, NFA-Cup

Filed under: Uncategorized — Tags: — admin @ 8:15 am

Der NFA-Cup ist der Fußball-Pokalwettbewerb für namibische Vereinsmannschaften. Er wird jährlich vom [[Namibia Football Association|Namibischen Fußballverband (NFA) veranstaltet.


Bisherige Gewinner

  • 1990 Black Africa Windhoek
  • 1991 Chief Santos Tsumeb
  • 1992 Liverpool Okahandja
  • 1993 Black Africa Windhoek
  • 1994 Blue Waters Walvis Bay
  • 1995 Tigers Windhoek
  • 1996 Tigers Windhoek
  • 1997 nicht ausgetragen
  • 1998 Chief Santos Tsumeb
  • 1999 Chief Santos Tsumeb
  • 2000 Chief Santos Tsumeb
  • 2001 nicht ausgetragen
  • 2002 Orlando Pirates Windhoek
  • 2003 FC Civics Windhoek
  • 2004 Black Africa Windhoek
  • 2005 Ramblers Windhoek
  • 2006 Orlando Pirates Windhoek


Siehe auch

  • Namibia Football Association
  • Namibia Premier League

Sonderhefte und Bücher., Symbolische Bücher

Filed under: Uncategorized — Tags: , — admin @ 1:00 am

Der Ausdruck Symbolische Bücher (v. griech. symbolon Zusammenfassung [des Glaubens], Glaubensbekenntnis) ist eine historische Bezeichnung für die Sammlung von Bekenntnisschriften einer christlichen Gruppe, mit denen diese ihre Eigenarten und Unterschiede zu anderen Gruppierungen herausstellt.

Zu den klassischen christlichen Bekenntnissen zählen die “drei ökumenischen Symbole”

  • Apostolicum, apostolisches Symbol (=Glaubensbekenntnis)
  • Nicänum
  • Athanasianum

Für die evangelisch lutherische Kirche sind die traditionellen symbolischen Bücher die Confessio Augustana, Philipp Melanchtons Apologie des Augsburgischen Bekenntnisses (1531), die Martin Luthers Schmalkaldische Artikel (1537), die beiden Formulierungen des Katechismus und die Formula Concordiae von 1580, mit denen die Abgrenzung vom Katholizismus und zuletzt vom Kalvinismus geschah.

In der nachreformatorischen Zeit war der Symbolzwang als Bekenntnisverpflichtung ein umstrittenes protestantisches Thema.

Im 20. Jahrhundert geriet diese Bezeichnung außer Gebrauch, man spricht seither von Bekenntnisschriften.


Siehe auch

  • Christliche Glaubensbekenntnisse, Konkordienbuch


Literatur

  • Schleiermacher: Über den eigentlichen Wert und das bindende Ansehen symbolischer Bücher. 1819
  • Johann T. Müller: Die symbolischen Bücher der evangelisch-lutherischen Kirche. Gütersloh 11. A. 1912.

August 11, 2008

Erscheinungsweise die sich speziell, Re.flect

Filed under: Uncategorized — Tags: — admin @ 4:25 pm

Das re.flect ist ein kostenloses Stadtmagazin in Stuttgart, das sich mit den Themen Nachtleben, Konzerte, Lifestyle, Mode und Entertainment beschäftigt. Das Magazin liegt in verschiedenen Shops, Diskotheken, Friseuren, Kinos und weiteren zielgruppenrelevanten Orten in Stuttgart und der nahen Umgebung aus. Die Auflage wurde Anfang des Jahres 2007 mit 20.000 Exemplaren pro Ausgabe angegeben.

Die Erscheinungsweise des re.flect-Magazins im aktuellen Format ist 6 mal im Jahr. Seit Oktober 2005 sind komplett in Eigenregie produzierte Modestrecken Bestandteil des Magazins. Fotografen, Models und Settings sind stets aus Stuttgart. Das Magazin finanziert sich ausschließlich über den Verkauf von Anzeigen. Die Seitenzahl beträgt pro Ausgabe zwischen 96 und 128 Seiten.


Geschichte

Das Heft erschien 1999 zum ersten Mal im Papierformat A6, welches es auch bis Dezember 2005 behielt. Die Erscheinunsgweise war bis dahin monatlich. Ab Oktober 2005 bis Ende 2005 kam parallel nach einer einjährigen, geheimen Planungsphase ein zusätzliches Magazin im Format 16 x 24 cm hinzu, welches ab 2006 ausschließlich erschien und das A6-Format somit ablöste.


Weblinks

  • http://reflect.de - offizielle Website des re.flect-Magazins
  • myspace.com/reflect_mag - die myspace-Seite des re.flect

August 10, 2008

14. Januar, Harold Shipman

Filed under: Uncategorized — Tags: , — admin @ 1:00 pm

Harold Frederick Shipman (* 14. Januar 1946 in Nottingham; † 13. Januar 2004 in Wakefield) war britischer Mediziner.

Shipman war ein Arzt aus Manchester und wurde bekannt, weil er im Zeitraum von 1970 bis 1998 Morde an 250 Patienten verübte. Dies brachte ihm den Namen “Dr. Tod” ein. Er wurde 15 Mal zu lebenslanger Haft verurteilt. Dem abschließenden Bericht zufolge ermordete Shipman über 20 Jahre hinweg insgesamt 250 Menschen. 2004 erhängte sich Shipman im Gefängnis von Wakefield. Insgesamt starben während Shipmans medizinischen Behandlungen 459 Personen. Die genaue Zahl mutwilliger Tötungen ist unklar.

August 5, 2008

Computer-Bild gab es in, Sublimationsdruck (Verfahren)

Filed under: Uncategorized — Tags: , — admin @ 8:30 pm

Mit Sublimationsdruck wird ein neues Druckverfahren bezeichnet. Dabei werden mittels Sublimationstinten Textilien, Keramik, Glas, Metalle, Holz und Kunststoffe bedruckt.

Ebenfalls als Sublimationsdruck wird ein Zusammenhang in der Physik bezeichnet. Siehe dazu: Sublimationsdruck (Physik).


Weblinks

  • Drucktechnik

Indirekt, Solartechnik

Filed under: Uncategorized — Tags: — admin @ 5:05 pm

Mit Solartechnik wird die technische Nutzung der Sonnenenergie (oder auch Solarenergie) bezeichnet. Aus der Sonnenstrahlung kann Wärme oder elektrische Energie gewonnen werden.


Dezentrale Solarenergienutzung

  • Photovoltaik: Umwandlung der Strahlungsenergie der Sonne in elektrische Energie (Solarstrom) mit Solarzellen
  • Solarkollektoren: Erwärmung von Wasser oder anderen Wärmeträgern (Solaranlagen)
  • Solarofen: Kochen mit Sonnenlicht
  • Solar-Stirling: Umwandlung der solarthermischen Energie in mechanische Energie unter Benutzung des Stirlingmotors. Solar-Stirling-Anlagen, die einen Generator betreiben um elektrischen Strom zu produzieren, erreichen mit bis zu 30 % einen besseren Wirkungsgrad als Photovoltaikanlagen.


Großtechnische Solarenergienutzung

  • solarthermische Kraftwerke
  • Thermikkraftwerke
  • Fallwindkraftwerke
  • Freistehende oder auf Fabrikdächern aufgestellte Photovoltaikanlagen von Betreibergesellschaften


Indirekte Solarenergienutzung

  • Durch geeignete Anordnung von Fenstern und besonnten Wärmespeichern kann ein Haus indirekt beheizt werden.
  • Energiepflanzengewinnung
    • Biogasproduktion
    • Biodieselproduktion
    • Naturölproduktion (Kraftstoff Pflanzenöl, Pflanzenöl)
    • Verbrennung von Holz und ähnlichem zur Wärme- und Stromgewinnung
  • Indirekt nutzen auch Wind- und Wasserkraftanlagen die Sonnenenergie.


Weblinks

  • “Gefahren an der Einsatzstelle durch Photovoltaikanlagen” Unterrichtspaket (4MB zip-Download) für Feuerwehren zum Verhalten bei Brandeinsätzen mit Photovoltaik-Anlagen
  • gemeinnütziges Solarenergie Informations- und Demonstrationszentrum
  • Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V.
  • www.dgs.de - Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V.
  • www.solar-is-future.de - Informationen über Solartechnik, Photovoltaik und Solaranlagen-Planung
  • www.fv-sonnenenergie.de - ForschungsVerbund Sonnenenergie
  • www.solarintegration.de - Informationsdienst für Solares Gestalten und Bauen
  • http://ene.web.psi.ch - Paul Scherrer Institut (CH): Entwicklung solarthermischer Reaktoren und Prozesse (englisch)
  • Intersolar - Größte Fachmesse für Solartechnik in Europa
  • [1] - Ausführliche und unabhängige Informationen zu Solartechnik und mehr

Chefredakteur war, Fareed Zakaria

Filed under: Uncategorized — Tags: — admin @ 6:40 am

Fareed Zakaria (* 20. Januar 1964 in Bombay) ist Chefredakteur von Newsweek International und politischer Kommentator beim Nachrichtensender ABC News. Er lebt in New York City.

Zakaria hat an der Harvard University in Politikwissenschaft promoviert und internationale Beziehungen sowie politische Philosophie gelehrt, bis er Leitender Redakteur der international renommierten Fachzeitschrift Foreign Affairs wurde. Seit Oktober 2000 verantwortet er als Chefredakteur von Newsweek International dessen überregionale Ausgaben und erreicht damit rund 3,5 MilLionen Leser weltweit. Zakaria schreibt regelmäßig für Newsweek, New York Times, Wall Street Journal und New Yorker.

Das Ende der Freiheit?, sein drittes Buch, ist bereits in 17 Sprachen übersetzt.


Weblink

August 4, 2008

An PC-Einsteiger, NetLogo

Filed under: Uncategorized — Tags: — admin @ 6:10 pm

NetLogo ist eine Multi-Agenten Programmiersprache mit integrierter Modellierungsumgebung. Es wurde im Geiste der Logo-Programmiersprache entwickelt. Geringe Einstiegsschwierigkeiten für Einsteiger zu bieten und gleichzeitig den Anforderungen von fortgeschrittenen Entwicklern gerecht zu werden, war die Idee.

NetLogo eignet sich insbesondere zur Modellierung komplexer Systeme über einen Zeitverlauf.

NetLogo wird an im Northwestern University’s Center for Connected Learning and Computer-Based Modeling entwickelt. Die Entwicklung wird finanziert von der National Science Foundation und anderen.


Aktuelle Version

Stable: Version 3.1.4, released on February 16, 2007.

Testing: NetLogo 4.0beta5, released on August 17, 2007.


Weiterführende Links

  • CCL Homepage

    • NetLogo Homepage
    • NetLogo Modell-Bibliothek
  • NetLogo-Diskussionsgruppe bei Yahoo!
  • NetLogopedia (ein Wiki, unterstützt von MediaWiki)
  • NetLogo Lern-Labor betrieben am Mesa State College in Colorado

August 3, 2008

Arbeitsplatzrechnern, Festplatte

Filed under: Uncategorized — Tags: — admin @ 9:10 pm
Speichermedium
Allgemeines
Name Hard Disk Drive
Abkürzung HDD
Typ magnetisch
Ursprung
Erfindungsjahr 1956
Erfinder IBM
Daten
Größe 3,5″, 2,5″, 1,8″, 1,0″ oder 0,85″

(0,85″ z. Z. nur von Toshiba)

Gewicht ca. 0,6 kg (3,5″)
Drehzahl bis zu 15.000 min−1
Speicherkapazität bis zu 1′000 GB (Stand: 01.2007)
Puffergröße bis zu 32 MiB (Stand: 01.2007)
Schnellste Übertragungsrate ca. 120 MB/s (Server-Festplatten mit Perpendicular Recording)
Minimale Betriebstemperatur (typ.) 5 °C
Maximale Betriebstemperatur (typ.) 60 °C
Minimale Luftfeuchtigkeit ca. 5 %
Maximale Luftfeuchtigkeit ca. 95 %
Lebensdauer mehrere Jahre (hängt von vielen Faktoren ab – durchschnittlich 5–8 Jahre)

Eine Festplatte (engl. hard disk drive = HDD) im engeren historischen Sinne ist ein ferro-magnetisches Speichermedium der Computertechnik, welches binäre Daten auf die Oberfläche einer rotierenden Scheibe schreibt. Dazu wird die hartmagnetische Beschichtung der rotierenden Plattenoberfläche entsprechend der aufzuzeichnenden Information magnetisiert. Durch die Remanenz erfolgt die Speicherung der Information. Das Auslesen der Information erfolgt durch Abtastung der Magnetisierung der Plattenoberfläche mittels des Lesekopfes. Im weiteren Sinne werden mit vergleichbaren Speicherkapazitäten auch Flash-Speicher und Hybridspeicher funktionsgleich als “Festplatten” angeboten.

Im Gegensatz zu Disketten (Floppy Disks) bestehen die Scheiben von Festplatten aus starrem Material.

Auf einer Festplatte können beliebige Dateien, z. B. die des Betriebssystems, der Anwendungsprogramme oder persönlicher Daten (Dokumente, Videos, Musik, Bilder) dauerhaft gespeichert werden.

In Abgrenzung zu sequentiell adressierbaren Speichermedien wie Magnetband oder Lochstreifen werden Festplatten den direktadressierbaren Speichermedien (engl. direct access storage devices, DASD) zugerechnet, da auf die Daten direkt zugegriffen werden kann (Vergleich: Tonband ↔ Schallplatte).


Allgemeine technische Daten


Speicherkapazität

Die Speicherkapazität einer Festplatte ist die Gesamtzahl an Bits (0 oder 1), die durch den „Anwender“ (gemeint ist dabei die ansteuernde Software, also meist das Betriebssystem bzw. dessen Gerätetreiber) angesprochen (adressiert) werden können. Diese Kapazität wird normalerweise in Byte (Oktetten, also in Vielfachen von 8 Bit) gemessen. Bei der Aufzeichnung erfolgt durch den (normalerweise im Festplattengehäuse eingebauten) Controller eine weitere Kodierung der Daten, weswegen kein unmittelbarer Zusammenhang zwischen den gespeicherten Daten und der daraus folgenden Magnetisierung der Plattenoberfläche besteht. Der Übersichtlichkeit halber wird die Anzahl Bits in Kilo-, Mega-, Giga- und Terabit bzw. -byte angegeben. Die heute üblichen Speicherkapazitäten werden meistens in Gigabyte (GB) angegeben.

Vor allem Festplattenhersteller definieren bei der Angabe der Kapazität ein Gigabyte als 10003 Byte = 109 Byte = 1.000.000.000 Byte, während Computerprogramme ein Gigabyte meist als 10243 Byte = 230 Byte = 1.073.741.824 Byte behandeln.
Mit den Binärpräfixen (Mebibyte, Gibibyte) versucht man, diese Doppeldeutigkeit zu vermeiden.

Wenn man die Kapazität einer Festplatte, die in Gigabyte (10003 Byte = 109 Byte) angegeben wurde, in Gibibyte (GiB, 10243 Byte = 230 Byte) umrechnen möchte, so kann man folgenden Umrechnungsfaktor benutzen:
<math>\frac{1\,\mathrm{GB}}{1\,\mathrm{GiB}} = \frac{1000^3\,\mathrm{B}}{1024^3\,\mathrm{B}} \approx 0{,}93132</math>

Beispiel: <math>80\ \mathrm{GB} \cdot 0{,}93132\ \frac{\mathrm{GiB}}{\mathrm{GB}} = 74{,}51\ \mathrm{GiB}</math>

Viele Computerprogramme zeigen die Kapazität in Einheiten mit binärem Präfix (z. B. Gibibyte) an, beschriften dies jedoch meist mit den traditionell benutzten Dezimalpräfixen (wie Gigabyte) bzw. deren Abkürzungen. Näheres zu dieser Problematik im Artikel „Binärpräfix“.

Die derzeit (Stand: Mitte 2007) größten Festplatten mit einer Kapazität von 1 Terabyte (1000 GB) sind 3,5″-Modelle der Hersteller Hitachi, Samsung und Seagate.


Baugrößen

Die physikalische Größe von Festplatten wird traditionell in Zoll angegeben und ist keine exakte Größenangabe, sondern ein Formfaktor. So sind beispielsweise 3,5″-Festplatten exakt 100 mm breit, was knapp 4 Zoll entspricht.
Die Größe der Scheiben in diesem 100 mm breiten Gehäuse liegt aber um die 3,5 Zoll, wobei Serverplatten häufig etwas kleiner sind.

Die zur Zeit verwendeten Formfaktoren reichen von 3,5″ bis 0,85″, wobei der Trend zu kleineren Festplatten geht. Der 3,5″-Formfaktor ist im Desktop-Bereich der am weitesten verbreitete, in Laptops findet man meist 2,5″-Festplatten, in noch kleineren portablen Geräten (z. B. MP3-Player) häufig 1,8″-Festplatten.

  • Die ersten Festplatten hatten Baugrößen von 24″ (IBM 350, 1956). Im Laufe der Zeit verringerten sich diese Größen.
  • 8″-Baugrößen kamen Mitte der 1970er Jahre auf. Sie wurden jedoch recht schnell abgelöst von den wesentlich „handlicheren“ und vor allem leichteren 5,25″-Festplatten.
  • 5,25″-Baugrößen wurden 1980 von Seagate eingeführt, jedoch ist diese Gattung seit 1996/97 ausgestorben. Einige SCSI-Server-Platten sowie die LowCost-ATA-Platte BigFoot von Quantum waren die letzten Vertreter dieser Spezies. Man unterscheidet Geräte mit voller Bauhöhe (3,5″ bzw. ca. 88 mm), die zwei Steckplätze belegen, und halber Bauhöhe (1,75″ bzw. ca. 44 mm). Andere Höhen gibt es auch, die bereits erwähnte BigFoot beispielsweise hat in der 4-GB-Version eine Bauhöhe von nur 0,75″ (etwa 19 mm). Die Breite beträgt 146 mm, die Tiefe ist variabel und sollte nicht wesentlich oberhalb von 200 mm liegen.
  • 3,5″-Baugrößen wurden ca. 1990 eingeführt und sind derzeit (2007) Standard in Desktop-Computern und Servern. Die meisten Platten haben halbe Bauhöhe (1″ bzw. ca. 25 mm). Im Serverbereich gibt es auch Platten bis 1,8″ Höhe (1,8″ bzw. ca. 44 mm). Die Breite beträgt 100 mm, die Tiefe ist variabel und sollte nicht wesentlich oberhalb von 150 mm liegen.
  • 2,5″-Baugrößen finden Verwendung in Notebooks oder Spezialrechnern. Die traditionelle Bauhöhe war 0,5″ (12,7 mm), mittlerweile gibt es mit 0,375″ (9,5 mm) und 0,25″ (6,35 mm) flachere Festplatten – und auch Notebooks, die diese flachen Varianten benötigen. Die Breite beträgt 68 mm, die Tiefe 100 mm. Der Anschluss ist gegenüber den größeren Bauformen modifiziert, bei ATA wird z. B. ein 44-poliger Anschluss verwendet, der gleichzeitig die Betriebsspannung von +5 Volt zuführt (Pin 1 ist meist auf der Seite der Jumper). Im Gegensatz zu den größeren Platten kommen diese Platten auch ohne 12-Volt-Betriebsspannung (zusätzlich zu der 5-Volt-Spannung) aus. Seit 2006 bietet Seagate und im weiteren auch andere Hersteller zudem auch 2,5″-Festplatten für den Einsatz in Servern an, die weniger Strom verbrauchen, Platz sparen und die Ausfallsicherheit erhöhen sollen.
  • 1,8″-Baugrößen werden seit 2003 bei Sub-Notebooks sowie diversen Industrieanwendungen verwendet. Ebenso in großen MP3-Playern.
  • 1″-Baugrößen sind seit 1999 unter dem Name MicroDrives im Einsatz. Die meisten MicroDrives wurden bis Mitte 2004 als „verkleidete“ CompactFlash-Typ-II-Speichereinheiten für Digitalkameras eingesetzt. Ob MicroDrives Bestand haben werden, ist fraglich. Flash-Speicher ist in diesem Bereich bereits bis 16 GB verfügbar und auf Wachstumskurs. Derzeit ist Flash-Speicher nur noch geringfügig teurer, aber wesentlich robuster, schneller, leichter, leiser und energiesparender.
  • 0,85″-Baugrößen waren ab Januar 2005 nur in begrenzten Mengen über die Firma Toshiba verfügbar, welche diese Baugröße im März 2004 mit einer Kapazität von 4 Gigabyte (3,73 GiB) zum ersten Mal vorgestellt hat. Sie wurden großteils durch Flash-Speicher wie zum Beispiel der SD Memory Card ersetzt, die mittlerweile (Januar 2007) bis 8 GB erhältlich sind.


Überblick über die Speicherkapazitäten der verschiedenen Baugrößen

Jahr 5,25″ 3,5″ 2,5″ 1,8″ 1,0″ 0,85″ typ. Modell(e) mit hoher Kapazität Quelle
1981 10 MB - - - - - Seagate ST-412 (Aus dem IBM PC XT)
1988 360 MB 20 MB - - - - Maxtor XT-4380E (5,25″) bzw. Fuji FK309-26
1990 676 MB 106 MB - - - - Maxtor XT-8760E (5,25″) bzw. Conner CP3104
1992 2 GB 426 MB 120 MB - - - Digital (DEC) DSP-5200S (’RZ73′, 5,25″), Seagate ST1480A (3,5″) bzw. Conner CP2124 (2,5″)
1995 9,1 GB 1,6 GB 422 MB - - - Seagate ST410800N (5,25″ FH), Conner CFS1621A (3,5″) bzw. Conner CFL420A (2,5″)
1997 12 GB 16,8 GB 4,8 GB - - - Quantum Bigfoot (12 GB, 5,25″), Nov. 1997, IBM Deskstar 16GP (3,5″) bzw. Fujitsu MHH2048AT (2,5″) http://www.heise.de/newsticker/meldung/1628
2001 # 80 GB 40 GB - 340 MB - Seagate mit 80 GB
2005 # 500 GB 120 GB 60 GB 8 GB 6 GB Hitachi Deskstar 7K500 (500 GB, 3,5″), Juli 2005 http://www.heise.de/newsticker/meldung/60364
2006 # 750 GB * 200 GB 80 GB 8 GB 6 GB Western Digital WD5000KS, Seagate Barracuda 7200.10 750GB, u. a. http://www.heise.de/newsticker/meldung/68426
2007 # 1.000 GB * 250 GB * 120 GB 8 GB 6 GB Hitachi Deskstar 7K1000 (1.000 GB, 3,5″), Januar 2007 http://www.pctipp.ch/webnews/wn/35275.asp

Anmerkungen:

  • Die beispielhaften Angaben beziehen sich immer auf die im jeweiligen Jahr uns bekannte größte käuflich erhältliche Festplatte, unabhängig von ihrer Drehzahl oder Schnittstelle.
  • Die Festplattenhersteller bedienen sich - zum eigenen Vorteil (die Zahlenwerte erscheinen abgekürzt größer) - der SI-Präfixe, d. h. ein Gigabyte ist definiert als 10003 Byte = 109 Byte = 1.000.000.000 Byte, ein Megabyte als 10002 Byte = 106 Byte.
  • * unter Verwendung von Perpendicular Recording
  • # Baugröße veraltet; nicht mehr in Gebrauch


Aufbau und Funktion


Physikalischer Aufbau der Einheit

Eine Festplatte besteht aus folgenden Bauelementen:

  • einer oder mehreren drehbar gelagerten Scheiben (auch Platter genannt (eng.: Platters))
  • einem Elektromotor als Antrieb für die Scheibe(n)
  • bewegliche Schreib-/Leseköpfe (Heads)
  • jeweils ein Lager für Platter (meistens Flüssigkeitslager) sowie für die Schreib-/Leseköpfe (auch Magnetlager)
  • einem Antrieb für die Schreib-/Leseköpfe
  • der Steuerelektronik für Motor- und Kopfsteuerung
  • Hochleistungs-DSP für die Schreib/Leseköpfe.
  • der Schnittstelle zur Verbindung mit dem Festplattencontroller (auf der Hauptplatine)
  • einem Festplattencache von derzeit 2 bis 32 MiB Größe


Technischer Aufbau und Material der Scheiben

Die Scheiben bestehen meistens aus oberflächenbehandelten Aluminium-Legierungen, vereinzelt auch aus Glas. Sie müssen formstabil sein und eine geringe elektrische Leitfähigkeit aufweisen, um die Größe der Wirbelströme gering zu halten. Da die magnetisierbare Schicht besonders dünn sein soll, darf das Material der Scheiben selbst jedoch keine magnetischen Eigenschaften besitzen und dient nur als Träger der Magnetschicht. Auf die Scheiben wird eine Eisenoxid- oder Kobaltschicht von ungefähr einem Mikrometer Stärke aufgetragen. Diese wird zusätzlich von einer Schutzhülle aus Graphit ummantelt, um mechanische Beschädigungen zu vermeiden. Zusätzlich wurde eine Steigerung der Datendichte durch besseres Trägermaterial sowie durch die Optimierung der Schreibverfahren erreicht.

In älteren Desktopfestplatten von IBM (Deskstar 75GXP/40GV DTLA-30xxxx, Deskstar 60GXP/120GXP IC35Lxxxx) aus den Jahren 2000 bis 2002 kam Glas als Material für die Scheiben zum Einsatz. Neuere Modelle der Festplattensparte von IBM (2003 übernommen durch Hitachi) verwenden jedoch wieder Aluminium, mit Ausnahme der Festplatten für den Serverbereich. In dem Festplattengehäuse befindet sich eine oder mehrere übereinander liegende rotierende Scheiben. Verbaut wurden bisher ein bis zwölf Scheiben, üblich sind ein bis vier. Eine höhere Scheibenanzahl geht in der Regel mit höherem Energieverbrauch und größerer Geräuschentwicklung einher. Manchmal werden aus Platzgründen nicht alle Scheibenoberflächen genutzt, so dass Festplatten mit ungerader Schreib-/Lesekopfanzahl entstehen. Um die Nachfrage nach Festplattenmodellen mit kleinerer Kapazität zu befriedigen, können die Hersteller ebenfalls auf diese Weise die Kapazität künstlich beschränken bzw. verkleinern.
Eine neuere Entwicklung (seit 2004) ist das Perpendicular Recording, das zur Zeit u. a. von Toshiba und Hitachi entwickelt wird, um die Datendichte weiter zu steigern.


Achsen-Lagerung und Drehzahlen (U/min)

In Arbeitsplatzrechnern oder Privat-PCs verwendete Festplatten – momentan zum größten Teil Platten mit ATA- oder SATA-Schnittstelle – rotieren mit Geschwindigkeiten von 5.400 bis 10.000 Umdrehungen pro Minute. Vor der Zeit der ATA-Festplatten und im Bereich der Hochleistungsrechner und Server wurden bisher überwiegend Festplatten mit den technisch überlegenen SCSI-, FC- oder SAS-Schnittstellen verwendet, die inzwischen in der Regel 10.000 oder 15.000 Umdrehungen pro Minute erreichen.
Bei den 2,5-Zoll-Festplatten, die hauptsächlich in Notebooks zum Einsatz kommen, liegen die Geschwindigkeiten im Bereich von 4.200 bis 7.200 Umdrehungen pro Minute.
Die Achsen der Scheiben früherer Festplatten (bis 2000) waren kugelgelagert; heute (2006) werden überwiegend Flüssigkeitslager (engl. „fluid dynamic bearing“ – FDB) verwendet. Diese zeichnen sich durch eine höhere Lebensdauer und geringere Geräuschentwicklung aus.


Die Schreib-Lesekopfeinheit

Der Schreib-/Lesekopf (Magnetkopf) des Schreibfingers, im Prinzip ein winziger Elektromagnet, magnetisiert winzige Bereiche der Scheibenoberfläche unterschiedlich und schreibt somit die Daten auf die Festplatte. Die Schreib-/Leseköpfe schweben durch ein – durch Reibung der Luft an der rotierenden Scheibenoberfläche erzeugtes – Luftpolster über der Plattenoberfläche (vgl. Bernoulli-Effekt). Die Schwebehöhe liegt heutzutage (2006) im Bereich von etwa 20 Nanometern, sodass die Luft innerhalb des Festplattengehäuses keinerlei Verunreinigungen enthalten darf. Bei neuesten Festplatten mit Perpendicular-Recording-Technik schrumpft dieser Abstand auf 10 Nanometer. Der Bodeneffekt ist in diesem Zusammenhang sehr nützlich zur Einhaltung der richtigen Flughöhe des Schreib-/Lesekopfes über der rotierenden Scheibe. Zum Vergleich: Ein Haar ist etwa 0,05 mm = 50 µm = 50.000 nm dick. Die Herstellung von Festplatten erfolgt deshalb wie die von Halbleitern in Reinräumen.
Die Daten wurde bis ca. 1994 durch Induktion des Magnetfelds der magnetisierten Fläche in der Spule des Schreib-/Lesekopfes ausgelesen. Über die Jahre wurden jedoch aufgrund der steigenden Datendichte die Flächen, auf denen einzelne Bits gespeichert werden, immer kleiner. Um diese Daten auszulesen, werden kleinere und empfindlichere Leseköpfe benötigt. Diese wurden nach 1994 entwickelt: MR-Leseköpfe sowie einige Jahre später GMR-Leseköpfe (Riesenmagnetowiderstand). Der GMR-Lesekopf ist eine Anwendung der Spintronik.

In der Anfangszeit der Festplatten wurden die Schreib-/Leseköpfe mit Schrittmotoren angesteuert, da die Spurabstände noch groß waren. Bei den zur Zeit üblichen Schreibdichten sorgen Tauchspulsysteme mit Lageregelung für die Positionierung. Bei der Hitachi Deskstar 7K500 beträgt die Anzahl der Spuren pro Zoll (tpi) z. B. 135.000, während die Bitdichte in der Spur (bpi) 872.000 beträgt.

Zum Schutz der Scheiben-Oberflächen vor dem Aufsetzen der Schreib-/Leseköpfe fahren diese, noch bevor sich beim Ausschalten der Festplatte die Umdrehungsgeschwindigkeit merklich verringert hat, in die so genannte „Landezone“ („landing zone“), in der sie fixiert werden. Diese Parkposition kann sich außerhalb der Scheiben befinden (meist bei älteren Modellen) oder im Innenbereich der Platten (Stand der Technik). Dabei setzt der Schreib-/Lesekopf auf einem vordefinierten Bereich der Festplatte auf, der keine Daten enthält. Die Oberfläche dieses Bereichs ist besonders vorbehandelt, um ein Festkleben des Kopfes zu vermeiden und so einen späteren Wiederanlauf der Festplatte zu ermöglichen. Die Fixierung geschieht z. B. über einen kleinen Magneten, der den Lesekopf festhält. Bei älteren Festplatten mussten die Köpfe explizit vor dem Ausschalten per Befehl vom Betriebssystem geparkt werden. Das Parken erhöht auch die Stoßfestigkeit der Festplatten für einen Transport oder Umbau. Doch auch moderne Festplatten müssen mitunter explizit geparkt werden, da der beschriebene automatische Parkmechanismus nach Wegfall der Versorgungsspannung zu einem erhöhten Verschleiß führen kann.Kap. 11.4.2 „Emergency unload“, Hard Disk Drive Specification Hitachi Travelstar 80GN Heutzutage wird dieser Befehl automatisch beim Herunterfahren des Systems vom Gerätetreiber abgesetzt.

Bei modernen Laptops sorgt ein Beschleunigungssensor für das Parken des Festplattenfingers noch während eines eventuellen freien Falls, um so den Schaden beim Sturz eines Rechners zu begrenzen.


Festplatten-Gehäuse

Das Gehäuse einer Festplatte ist sehr massiv, es ist meist ein aus einer Aluminiumlegierung bestehendes Gussteil und mit einem Edelstahl-Blechdeckel versehen.

Es ist staub-, aber nicht luftdicht abgeschlossen: Durch eine mit einem Filter versehene kleine Öffnung kann bei Temperaturänderungen oder anders verursachten Luftdruckschwankungen Luft ein- oder austreten, um so die Druckunterschiede auszugleichen. Diese Öffnung darf nicht verschlossen werden (siehe nebenstehendes Bild), vor allem wegen der Wärmeausdehnung der im Plattengehäuse vorhandenen Luft. Da der Luftdruck im Gehäuse mit zunehmender Höhe über dem Meeresspiegel abnimmt, zum Betrieb ein aber ein Mindestdruck erforderlich ist, dürfen Festplatten nur bis zu einer bestimmten, maximalen Höhe betrieben werden. Diese ist in der Regel im zugehörigen Datenblatt vermerkt.

Bei neueren Laufwerken wurde das Filter durch eine elastische Membran ersetzt, die das System durch Aufwölben in die eine oder andere Richtung an wechselnde Druckverhältnisse anpassen kann.

Wird eine Festplatte in normaler, verunreinigter Luft geöffnet, sorgen bereits kleinste Staub-/Rauchpartikel, Fingerabdrücke etc. für wahrscheinlich irreparable Beschädigungen der Plattenoberfläche und der Schreib-/Leseköpfe.


Speichern (Schreiben) und Lesen der Daten

Das Speichern der Daten auf einer Festplatte erfolgt durch die gezielte Magnetisierung kleinster – vom Schreibfinger angesteuerter – Flächen der permeablen Schicht ferromagnetischen Materials, die entsprechend ihrer Polarität (Nord/Süd) den elektronisch-binär interpretierten Wert 0 oder 1 annehmen. Beim Lesen der jeweiligen Sequenzen von 0- und 1-Werten werden die Informationen dekodiert und an das Betriebssystem übergeben. Sie werden vom Prozessor des Computers ausgewertet und weiterverarbeitet. Entsprechend umgekehrt geht das Schreiben der vorher vom Prozessor erstellten Daten vonstatten.

Vor dem Schreiben werden die Daten mittels spezieller Verfahren, wie den früher üblichen GCR, MFM, RLL und heute üblichen PRML oder EPRML, kodiert. Ein Bit der Anwenderdaten entspricht daher physikalisch nicht unmittelbar einem magnetischen Flusswechsel auf der Plattenoberfläche. Die Kodierung muss der Festplattencontroller vornehmen, zusammen mit dem Verwalten der Daten (Organisation der Daten in Blöcke) und dem Führen des Schreib-/Lesekopfes über die Spuren.

Sowohl beim Schreiben als auch beim Lesen muss vor dem Zugriff auf einen bestimmten Block der Schreib-/Lesekopf der Platte bewegt und anschließend abgewartet werden, bis durch die Rotation der Platte dieser Block unter dem Kopf vorbeigeführt wird. Diese mechanisch bedingten Verzögerungen liegen heutzutage bei ca. 5–10 ms, was nach Maßstäben anderer Computerhardware eine kleine Ewigkeit ist. Daraus ergibt sich die extrem hohe Latenzzeit von Festplatten im Vergleich zu RAM, die noch auf der Ebene der Softwareentwicklung und der Algorithmik berücksichtigt werden muss.

Um eine hohe Performance zu erreichen, muss eine Festplatte, soweit möglich, immer große Mengen von Daten in aufeinander folgenden Blöcken lesen oder schreiben, weil dabei der Schreib-/Lesekopf nicht neu positioniert werden muss.

Dies wird unter anderem dadurch erreicht, dass möglichst viele Operationen im RAM durchgeführt und auf der Platte die Positionierung der Daten auf die Zugriffsmuster abgestimmt werden. Dazu dient vor allem ein großer Cache als Teil der Festplattenelektronik, auf dessen Inhalt mit RAM-Geschwindigkeit zugegriffen werden kann. Die Firmware der Festplatte sorgt für die korrekte Verwaltung und Aktualisierung des Cache-Inhalts. Zusätzlich zum Hardware-Cache gibt es in allen modernen Betriebssystemen noch einen Disk Cache oder VCache genannten Cache im Arbeitsspeicher.

Neben der Verwendung eines Caches gibt es weitere Software-Strategien zur Performance-Steigerung. Sie werden vor allem in Multitasking-Systemen wirksam, wo das Festplattensystem mit mehreren bzw. vielen Lese- und Schreibanforderungen gleichzeitig konfrontiert wird. Es ist dann meist effizienter, diese Anforderungen in eine sinnvolle neue Reihenfolge zu bringen. Die Steuerung erfolgt durch einen Festplatten-Scheduler. Das einfachste Prinzip hierbei verfolgt dabei dieselbe Strategie wie eine Fahrstuhlsteuerung: Die Spuren werden zunächst in einer Richtung angefahren und die Anforderungen beispielsweise nach monoton steigenden Spurnummern abgearbeitet. Erst wenn diese alle abgearbeitet sind, kehrt die Bewegung um und arbeitet dann in Richtung monoton fallender Spurnummern usw.

Auf einer tieferen Ebene optimiert man den Datenzugriff durch Interleaving, was bei modernen Festplatten aber nicht mehr notwendig ist.


Logischer Aufbau der Scheiben

Die Magnetisierung der Beschichtung der Scheiben ist der eigentliche Informationsträger. Sie wird vom Schreib/Lesekopf auf kreisförmigen, konzentrischen Spuren aufgebracht, während die Scheibe rotiert. Eine Scheibe enthält typischerweise einige tausend solcher Spuren, meist auch auf beiden Seiten. Die Gesamtheit aller gleichen, d. h. übereinander befindlichen, Spuren der einzelnen Platten(oberflächen) nennt man Zylinder. Jede Spur ist in kleine logische Einheiten unterteilt, die man Blöcke nennt. Ein typischer Block enthält 512 Byte an Nutzdaten (Anwenderdaten). Jeder Block verfügt dabei über Kontrollinformationen (Prüfsummen), über die sichergestellt wird, dass die Information auch korrekt geschrieben oder gelesen wurde. Die Gesamtheit aller Blöcke, die die gleichen Winkelkoordinaten auf den Platten haben, nennt man Sektor. Der Aufbau eines speziellen Festplattentyps, das heißt, die Anzahl der Spuren, Oberflächen und Sektoren, wird auch als Festplattengeometrie bezeichnet. Verwirrenderweise wird der Begriff Sektor häufig fälschlicherweise auch synonym für Block verwendet.

Da manche Betriebssysteme zu früh an Grenzen stießen, als die Nummerierung der Blöcke bei steigenden Festplattenkapazitäten die Wortgrenze (16 Bit) überstieg, führte man Cluster ein. Das sind Gruppen von jeweils einer festen Anzahl an Blöcken (z. B. 32), die sinnvollerweise physisch benachbart sind. Das Betriebssystem spricht dann nicht mehr einzelne Blöcke an, sondern verwendet auf seiner (höheren) Ebene diese Cluster als kleinste Zuordnungseinheit. Erst auf Hardwaretreiber-Ebene wird dieser Zusammenhang aufgelöst.

Bei modernen Festplatten ist normalerweise die wahre Geometrie, also die Anzahl an Sektoren, Köpfen und Zylindern, die vom Festplatten-Controller verwaltet werden, nach außen (d. h. für den Computer bzw. den Festplattentreiber) nicht mehr sichtbar. Der Computer, der die Festplatte benutzt, arbeitet dann mit einer virtuellen Festplatte, die völlig andere Geometriedaten aufweist. Dies erklärt, warum zum Beispiel eine Festplatte, die real nur vier Köpfe aufweist, vom Computer mit 255 Köpfen gesehen wird. Ein Grund für dieses virtuelle Konzept ist, dass man Begrenzungen von PC-kompatibler Hardware überwinden wollte. Weiterhin kann der Festplatten-Controller dadurch defekte Blöcke ausblenden, um dann einen Block aus einem Reserve-Bereich einzublenden. Für den Computer sieht es immer so aus, als wären alle Blöcke defektfrei und nutzbar. Es wird vermutet, dass besagter Reserve-Bereich bzw. Reserve-Spuren ca. 10–20 % des auf der Festplatte angegebenen Speicherplatzes ausmachen. Dieser Speicherplatz lässt sich durch spezielle Firmware-Varianten nutzen, was dann aber logischerweise die Lebensdauer der Festplatte (bzw. die Datensicherheit) reduziert. Heute übliche Festplatten teilen weiterhin die Platten in Zonen auf, wobei eine Zone mehrere Spuren mit jeweils der gleichen Anzahl an Blöcken enthält.


Partitionen als Laufwerke

Aus Sicht des Betriebssystems können Festplatten durch Partitionierung in mehrere Bereiche unterteilt werden. Das sind keine echten Laufwerke, sondern stellen sich dem Betriebssystem gegenüber als solche dar. Man kann sie sich als virtuelle Festplatten vorstellen, die durch den Festplattentreiber dem Betriebssystem gegenüber als getrennte Geräte dargestellt werden. Abgesehen von zeitlichen Effekten sowie dem Verhalten im Falle des Festplattenausfalls ist nicht erkennbar, ob es sich um eine physikalisch getrennte Festplatte oder lediglich um ein logisches Laufwerk handelt.

Jede Partition wird vom Betriebssystem gewöhnlich mit einem Dateisystem formatiert. Unter Umständen werden, je nach benutztem Dateisystem, mehrere Blöcke zu Clustern zusammengefasst, die dann die kleinste logische Einheit für Daten sind, die auf die Platte geschrieben werden. Das Dateisystem sorgt dafür, dass Daten in Form von Dateien auf die Platte abgelegt werden können. Ein Inhaltsverzeichnis im Dateisystem sorgt dafür, dass Dateien wiedergefunden werden und hierarchisch organisiert abgelegt werden können. Der Dateisystem-Treiber verwaltet die belegten, verfügbaren und defekten Cluster. Ein Beispiel für ein Dateisystem ist das (von MS-DOS und Windows 9x ausschließlich unterstützte) FAT-Dateisystem.


Technische Neuerungen

Um die Lautstärke der Laufwerke beim Zugriff auf Daten zu verringern, unterstützen die meisten für den Desktop-Einsatz gedachten ATA- und SATA-Festplatten „Automatic Acoustic Management“ (AAM). Wird die Festplatte in einem leisen Modus betrieben, werden die Schreib/Leseköpfe weniger stark beschleunigt, so dass die Zugriffe leiser sind. Das Laufgeräusch des Plattenstapels sowie die Daten-Transferrate wird davon nicht verändert, jedoch verlängert sich die Zugriffszeit.


Schnittstellen, Bussystem und Jumperung

Als Schnittstelle der Festplatte zum Computer wird heute im Desktop-Bereich hauptsächlich die serielle SATA (oder S-ATA)-Schnittstelle eingesetzt. Bis vor kurzem war hier noch die parallele ATA (oder IDE, EIDE)-Schnittstelle üblich. Bei professionellen Servern und Workstations sind SCSI (parallel), Fibre-Channel und SAS (beide seriell) üblich.

Ältere, heute nicht mehr erhältliche, Schnittstellen sind ST506 (mit den Modulationsstandards MFM, RLL und ARLL) und ESDI.

Die Mainboards, waren lange Zeit mit meist zwei ATA-Schnittstellen versehen, inzwischen, teilweise zusätzlich, teilweise stattdessen mit bis zu 10 SATA-Schnittstellen.

Ein vergleichbarer Wandel ist im Bereich der Server bzw. Speicher-Subsysteme zu erkennen. Neben den noch oft verwendeten SCSI-Festplatten werden mehr und mehr serielle Typen wie Fibre-Channel- oder SAS-Festplatten eingesetzt.

Ein prinzipielles Problem bei parallelen Übertragungen ist, dass es mit zunehmender Geschwindigkeit immer schwieriger wird, unterschiedliche Laufzeiten der einzelnen Bits durch das Kabel zu korrigieren. Daher stoßen die parallelen Schnittstellen mittlerweile an ihre Grenzen; diese Einschränkung fällt bei seriellen Übertragungstechniken weg, womit höhere Übertragungsraten möglich werden.


Jumper an der Festplatte

Jumper sind kleine elektrische Kurzschlussstecker, mit denen man zwei Pins verbinden kann, um so verschiedene Laufwerkseinstellungen zu konfigurieren.


ATA (IDE)

Bei einer ATA-Festplatte wird durch Jumper festgelegt, ob sie das Laufwerk mit Adresse 0 oder 1 der ATA-Schnittstelle ist (Device 0 bzw. 1, oft auch mit Master bzw. Slave bezeichnet). Manche Modelle erlauben auch eine Beschränkung der an das Betriebssystem bzw. BIOS gemeldeten Kapazität des Laufwerks, wodurch die Festplatte im Falle von Inkompatibilitäten dennoch (unter Verschenkung des nicht gemeldeten Plattenplatzes) in Betrieb genommen werden kann.

Durch die Festlegung der ATA-Bus-Adresse können zwei Festplatten an einer ATA-Schnittstelle des Mainboards angeschlossen werden. Die meisten Mainboards haben zwei ATA-Schnittstellen, genannt primary ATA und secondary ATA, also „erste“ und „zweite ATA-Schnittstelle“. Daher können insgesamt bis zu vier Festplatten an beide ATA-Schnittstellen der Hauptplatine angeschlossen werden. Ältere BIOS von Hauptplatinen erlauben es nur, den Computer von der ersten ATA-Schnittstelle zu starten, und auch nur, wenn die Festplatte als Master gejumpert ist.

Die ATA-Schnittstellen werden jedoch nicht nur von Festplatten, sondern auch von CD-ROM- und DVD-Laufwerken genutzt. Somit ist (ohne Zusatzkarte) die Gesamtzahl von Festplatten plus ladbaren Laufwerken (CD-ROM, DVD) auf vier begrenzt (Diskettenlaufwerke haben eine andere Schnittstelle). Es gibt sogar Adapter, mit denen Compact-Flash-Karten angeschlossen und wie eine Festplatte verwendet werden können.

Bei Erweiterungen sind einige Dinge zu beachten:

  • Das erste Laufwerk ist als „Master“ zu jumpern – in der Regel die Voreinstellung von Laufwerken; erst ein eventuell zweites Laufwerk an einem Kabel wird auf “Slave” gejumpert. Einige Laufwerke haben noch die dritte Option „Single Drive“. Diese wird dann benutzt, wenn das Laufwerk alleine am Kabel hängt; kommt ein „Slave“-Laufwerk dazu, muss man das erste als „Master“ jumpern. Diese Option heißt dann zur Erläuterung oftmals „Master with Slave present“.
  • Wo Master oder Slave sitzen (am Ende des Kabels oder “mittendrin”), spielt keine Rolle (außer, beide Laufwerke sind auf Cable Select gejumpert). “Slave allein” funktioniert zwar meistens, gilt aber nicht als sauber konfiguriert und ist oft störanfällig. Ausnahme: Bei den neueren 80-poligen Kabeln sollte der Slave in der Mitte angeschlossen werden; die Stecker sind dementsprechend beschriftet.

Die ideale Verteilung der Laufwerke auf die einzelnen Anschlüsse ist Gegenstand etlicher Glaubenskriege. Zu beachten ist, dass sich traditionell zwei Geräte am selben Kabel die Geschwindigkeit teilen und dass stets das langsamste unterstützte Busprotokoll verwendet wird. Das gilt jedoch nicht mehr für moderne Controller/Mainboards. Außerdem dauert das Kopieren von Daten zwischen den Platten sehr viel länger, wenn beide Festplatten am selben Kabel hängen. Neben den Jumpern existiert ein automatischer Modus für die Bestimmung der Adressen (”Cable-Select”), der aber in der Praxis kaum Verwendung findet.


SCSI

SCSI-Festplatten kennen nicht nur zwei, sondern, je nach verwendetem Controller, acht oder sechzehn Adressen. Daher finden sich an älteren SCSI-Laufwerken drei oder vier Jumper zur Bestimmung der Adressen – ID-Nummern genannt –, die es erlauben, bis zu sieben bzw. 15 Geräte zu adressieren (der Controller belegt eine eigene Adresse). Alternativ erfolgt die Adresseinstellung auch durch einen kleinen Drehschalter. Bei modernen Systemen werden die IDs automatisch vergeben (nach der Reihenfolge am Kabel), und die Jumper sind nur noch relevant, wenn diese Vergabe beeinflusst werden soll.

Dazu kommen noch andere Jumper wie der (optionale) Schreibschutzjumper, der es erlaubt, eine Festplatte gegen Beschreiben zu sperren. Weiterhin können je nach Modell Einschaltverzögerungen oder das Startverhalten beeinflusst werden.


SATA

Hauptartikel: Serial ATA

Seit 2002 werden Festplatten zusätzlich mit einer Serial ATA (S-ATA oder SATA)-Schnittstelle angeboten. Die Vorteile gegenüber ATA sind der höhere mögliche Datendurchsatz und die vereinfachte Kabelführung. Erweiterte Versionen von SATA verfügen über weitere, vor allem für professionelle Anwendungen relevante, Funktionen, wie etwa die Fähigkeit zum Austausch von Datenträgern im laufenden Betrieb (Hot-Plug). Inzwischen hat sich SATA praktisch durchgesetzt, die neuesten Festplatten werden nicht mehr als IDE-Versionen angeboten, seit die bei IDE theoretisch möglichen Transferraten nahezu erreicht sind.

Im Jahr 2005 wurden erste Festplatten mit Serial Attached SCSI (SAS) als potentieller Nachfolger von SCSI für den Server- und Storagebereich vorgestellt. Dieser Standard ist teilweise zu SATA abwärtskompatibel.


FireWire und USB als Schnittstellen für externe Laufwerke

Es werden universelle Schnittstellen wie FireWire oder USB für den Anschluss von externen Festplatten verwendet. Hierbei sind jedoch die eingebauten Festplatten selbst mit herkömmlichen (meist ATA- oder SATA-)Schnittstellen ausgestattet. Die Signale werden mittels eines speziellen Wandlers im externen Gehäuse in USB-Signale übersetzt und über die USB-Schnittstelle nach außen geführt. Eine reine USB-Festplatte, d. h. mit eigener USB-Schnittstelle, wird von keinem Hersteller angeboten.


Serial Attached SCSI

Die SAS-Technik basiert auf der etablierten SCSI-Technik, sendet die Daten jedoch seriell. Neben der höheren Geschwindigkeit im Vergleich zu herkömmlicher SCSI-Technik können theoretisch über 16.000 Geräte in einem Verbund angesprochen werden.
Ein weiterer Vorteil ist die maximalen Kabellänge von 10 Metern.
Die Steckverbindungen von SATA sind zu SAS kompatibel, ebenso SATA-Festplatten; SAS-Festplatten benötigen jedoch einen SAS-Controller.


Fibre-Channel-Interface

Die Kommunikation via Fibre-Channel-Interface ist noch leistungsfähiger und ursprünglich vor allem für die Verwendung in Speichersubsystemen entwickelt. Die Festplatten werden, wie bei USB, nicht direkt angesprochen, sondern über einen FC-Controller, FC-HUBs oder FC-Switches.


Queuing im SCSI-, SATA oder SAS-Datentransfer

Vor allem bei SCSI-Platten und auch bei neueren SATA-Festplatten werden sogenannte Queues (Warteschlangen) eingesetzt. Dies sind Software-Verfahren als Teil der Firmware, die die Daten zwischen dem Anfordern von Computerseite und physikalischem Zugriff auf die Speicherscheibe verwalten und ggf. zwischenspeichern. Beim Queuing reihen sie die Anfragen an den Datenträger in eine Liste und sortieren sie entsprechend der physikalischen Position auf der Scheibe und der aktuellen Position der Schreibköpfe, um so möglichst viele Daten mit möglichst wenigen Umdrehungen und Kopfpositionierungen zu lesen. Der festplatteneigene Cache spielt hierbei eine große Rolle, da die Queues in diesem abgelegt werden (siehe auch: Tagged Command Queuing, Native Command Queuing).


Vorläufer der seriellen High-Speed-Schnittstellen

Die ersten verbreiteten seriellen Schnittstellen für Festplatten waren SSA (Serial Storage Architecture, von IBM entwickelt) und Fibre-Channel in der Variante FC-AL (Fibre Channel-Arbitrated Loop). SSA-Festplatten werden heute praktisch nicht mehr hergestellt, aber Fibre-Channel-Festplatten werden weiterhin für den Einsatz in großen Speichersystemen gebaut. Fibre Channel bezeichnet dabei das verwendete Protokoll, nicht das Übertragungsmedium. Deshalb haben diese Festplatten trotz ihres Namens keine optische, sondern eine elektrische Schnittstelle.


Datensicherheit


Ausfallrisiken und Lebensdauer

Zu den typischen Ausfallrisiken gehören:

  • Die Anfälligkeit von Festplatten ist besonders bei den neuen, sehr schnell drehenden Systemen vorwiegend auf thermische Probleme zurückzuführen.
  • Beim mechanischen Aufsetzen des Schreib-Lesekopfes kann die Festplatte beschädigt werden (Head-Crash, manchmal scherzhaft spanabhebende Datenverarbeitung genannt). Der Kopf schwebt im Betrieb über der Platte und wird nur durch ein Luftpolster am Aufsetzen gehindert, das durch die von der drehenden Scheibe mitgerissene Luft entsteht. Im laufenden Betrieb sollte die Festplatte daher möglichst nicht bewegt werden und keinen Erschütterungen ausgesetzt sein.
  • Äußere Magnetfelder können die Sektorierung der Festplatte irreversibel zerstören. Eine Löschung mit einem Magnetfeld macht neuere Festplatten unbrauchbar.
  • Fehler in der Steuerelektronik oder Verschleiß der Mechanik führen zu Ausfällen.
  • Umgekehrt kann auch längerer Stillstand dazu führen, dass die Mechanik in Schmierstoffen stecken bleibt und die Platte gar nicht erst anläuft („sticky disk“). Dieses Problem trat akut in den 1990er Jahren auf, scheint seitdem aber durch bessere Schmierstoffe einigermaßen im Griff zu sein.

Die durchschnittliche Zahl an Betriebsstunden, bevor eine Festplatte ausfällt, wird bei irreparablen Platten als MTTF (Mean Time To Failure) bezeichnet. Bei Festplatten, die repariert werden können, wird ein MTBF-Wert (Mean Time Between Failures) angegeben. Alle Angaben zur Haltbarkeit sind ausschließlich statistische Werte. Die Lebensdauer einer Festplatte kann daher nicht im Einzelfall vorhergesagt werden, denn diese hängt von vielen Faktoren ab:

  • Vibrationen und Stöße: Starke Erschütterungen können zu einem vorzeitigen (Lager-)Verschleiß führen und sollten daher vermieden werden.
  • Unterschiede zwischen verschiedenen Modellreihen eines Herstellers: Abhängig vom jeweiligen Modell lassen sich bestimmte Baureihen ausmachen, die als besonders zuverlässig oder fehleranfällig gelten. Um statistisch genau Angaben zu der Zuverlässigkeit machen zu können, sind allerdings eine große Anzahl von baugleichen Platten notwendig, die unter ähnlichen Bedingungen betrieben werden. Systemadministratoren, die viele Systeme betreuen, können so im Laufe der Jahre durchaus einige Erfahrungen sammeln, welche Festplatten eher zu auffälligem Verhalten und damit vorzeitigem Ausfall neigen.
  • Anzahl der Zugriffe (Lesekopfbewegungen): Durch häufige Zugriffe verschleißt die Mechanik schneller, als wenn die Platte nicht genutzt wird und sich nur der Plattenstapel dreht.
  • Wenn die Festplatte über der von Hersteller genannten Betriebstemperatur (idr. 40-50 °C) betrieben wird, leidet die Lebensdauer. Nach einer Studie von Google (die ihre internen Festplattenausfälle analysiert haben) gibt es auch am oberen Ende des zulässigen Bereiches keine vermehrten Ausfälle.

Allgemein sind schnelldrehende Server-Festplatten für eine höhere MTTF ausgelegt als typische Desktop-Festplatten, so dass sie theoretisch eine höhere Lebensdauer erwarten lassen. Dauerbetrieb und häufige Zugriffe können jedoch dazu führen, dass sich dies relativiert und die Festplatten nach wenigen Jahren ausgetauscht werden müssen.

Notebook-Festplatten werden durch die häufigen Transporte besonders beansprucht und sind dementsprechend trotz robusterer Bauart mit einer kleineren MTTF als Desktop-Festplatten spezifiziert.

Eine genaue Lebensdauer wird von den Herstellern nicht angegeben. Sie dürfte sich aber wie auch bei Magnetbändern im Bereich von etwa 10 bis 30 Jahren bewegen, da magnetische Umwelteinflüsse (schon leicht wechselndes Magnetfeld der Erde) zu einer Entmagnetisierung führen. Lediglich magneto-optische Verfahren erreichen 50 Jahre und mehr.


Vorbeugende Maßnahmen

Als vorbeugende Maßnahmen gegen Datenverlust werden daher häufig folgende Maßnahmen ergriffen:

  • Von wichtigen Daten sollte immer eine Sicherungskopie (Backup) auf einem anderen Datenträger (beachte den Hinweis zum Ausfall oben unter Partionierung) existieren.
  • Systeme, die zwingend hochverfügbar sein müssen und bei denen ein Festplattenfehler keine Betriebsunterbrechung verursachen darf, verfügen meistens über ein RAID. Eine Konfiguration ist zum Beispiel das Mirrorset (RAID 1), bei dem die Daten auf zwei Festplatten gespiegelt werden und sich somit die Ausfallsicherheit erhöht. Effizientere Konfigurationen sind [[RAID#RAID 5: Performance + Parität|RAID 5]] und höher. Ein Stripeset (RAID 0) aus zwei Festplatten erhöht zwar die Geschwindigkeit, jedoch steigt auch das Ausfallrisiko. RAID 0 ist deshalb keine Maßnahme, um Datenverlust zu verhindern oder die Verfügbarkeit des Systems zu erhöhen.
  • ATA-Festplatten verfügen seit ca. Ende der 1990er Jahre über S.M.A.R.T., eine interne Überwachung der Festplatte auf Zuverlässigkeit. Der Status kann von außen abgefragt werden. Ein Nachteil ist, dass S.M.A.R.T. kein Standard ist. Jeder Hersteller definiert seine Fehlertoleranz selbst, d. h. S.M.A.R.T. ist nur als allgemeines Richtmittel anzusehen. Außerdem gibt es Festplatten, deren S.M.A.R.T.-Funktion selbst dann noch nicht vor Problemen warnt, wenn diese sich bereits im Betrieb durch nicht mehr lesbare Blöcke bemerkbar gemacht haben. Man sollte sich also nicht auf S.M.A.R.T. verlassen.
  • Um durch Überhitzung der Festplatte bedingte Ausfälle zu verhindern, muss diese entsprechend ihrer maximal erlaubten Betriebstemperatur (in der Regel 40-50 °C) gekühlt werden. In Servern kommen dazu mit Lüftern versehene Wechselrahmen und Backplanes zum Einsatz. Bei Desktop-Festplatten ist hingehen eine Kühlung meist unnötig.


Datenschutz

Unabhängig vom verwendeten Speichermedium (in diesem Fall eine Festplatte) wird beim Löschen einer Datei lediglich im Dateisystem vermerkt, dass der entsprechende Datenbereich nun frei ist. Die Daten selbst verbleiben jedoch physisch auf der Festplatte, bis der entsprechende Bereich mit neuen Daten überschrieben wird. Mit Datenrettungsprogrammen können gelöschte Daten daher oft zumindest zum Teil wiederhergestellt werden. Das wird auch häufig in der Beweissicherung zum Beispiel bei den Ermittlungsbehörden (Polizei etc.) eingesetzt.

Beim Partitionieren oder gewöhnlichen Formatieren wird der Datenbereich nicht überschrieben, sondern lediglich die Partitionstabelle oder die Beschreibungsstruktur des Dateisystems. Bei einer Low-Level-Formatierung dagegen wird der gesamte adressierbare Bereich einer Festplatte überschrieben.

Um ein sicheres Löschen von sensiblen Daten zu garantieren, bieten verschiedene Hersteller Software an, sogenannte Eraser, die beim Löschen den Datenbereich überschreibt. Meistens kann aber auf eine (fast) beliebige und kostenlose Unix-Distribution zurückgegriffen werden, wie zum Beispiel Knoppix oder FreeSBIE, die praktischerweise direkt von CD gestartet werden kann. Außerdem gibt es für diesen Zweck verschiedene Opensource-Programme, beispielsweise Darik’s Boot and Nuke (DBAN). In Apples MacOS X sind entsprechende Funktionen („Papierkorb sicher löschen“ und „Volume mit Nullen überschreiben“) bereits enthalten. Wurde die Datei bereits gelöscht, ohne die Daten zu überschreiben, kann auch der komplette freie Speicher der Festplatte überschrieben werden. Siehe dazu auch bei Gutmann-Methode.

Alternativ bietet sich bei der Verschrottung des Computers die mechanische Vernichtung der veralteten Festplatte (bzw. der Scheiben) an. Deshalb werden in manchen Unternehmen beim Umstieg auf eine neue Computergeneration alle Festplatten in einem Schredder in kleine Teile zermahlen und die Daten so vernichtet.

Verschiedene Festplatten bieten die Möglichkeit an, den kompletten Festplatteninhalt per Passwort direkt auf Hardwareebene zu schützen. Da diese im Grunde nützliche Eigenschaft jedoch kaum bekannt ist und die meisten BIOS die Funktion zum Setzen des Passworts nicht selbsttätig ausschalten, besteht rein theoretisch für Schadprogramme wie Viren die Chance, dem Benutzer durch Setzen dieses Passworts auf einen unbekannten Wert massiv zu schaden. Danach bestände keine Möglichkeit mehr, noch auf Inhalte der Festplatte zuzugreifen. Für weitere Informationen bzgl. ATA-Festplatten siehe Passwortschutz unter ATA.


Langzeitarchivierung

Die Archivierung digitaler Informationen über längere Zeiträume (10 bis mehrere Hundert Jahre) wirft Probleme auf, da nicht nur die Informationen evtl. verlorengegangen sind, sondern weil auch die Computer, Betriebssysteme und Programme zum Bereitstellen dieser Informationen nicht mehr verfügbar sind. Ansonsten sind die Daten in sich ständig wiederholenden Zyklen neu zu archivieren.

Nur analoge Verfahren, wie Microfilm oder Druck auf spezielles Papier, bieten zur Zeit die Möglichkeit, auch über sehr lange Zeiträume auf Informationen zugreifen zu können.

Siehe dazu auch: Archiv#Bestandserhaltung.


Geschichte

Vorläufer der Festplatte war die Magnettrommel ab 1932. Außerhalb von Universitäten und Forschungseinrichtungen kam dieser Speicher ab 1958 als “Haupt”speicher mit 8192 Worten á 32 Bit in der Zuse Z22 zum Einsatz. Die erste kommerziell erhältliche Festplatte, die IBM 350, wurde von IBM 1956 als Teil des IBM 305 RAMAC-Rechners („Random Access Method of Accounting and Control“) angekündigt.


Chronologische Übersicht

  • 4. September 1956 (nach anderen Quellen am 13. oder 14. September): IBM stellt das erste magnetische Festplattenlaufwerk mit der Bezeichnung „IBM 350“ vor. Auf 50 Speicherplatten von 24 Zoll (61 cm) Durchmesser wurde eine Kapazität von sechs Millionen Zeichen (etwa 5 Megabyte) erreicht. Die mittlere Zugriffszeit betrug etwa 600 Millisekunden, die Platten rotierten mit 1.200 Umdrehungen pro Minute. Die Schreib-/Leseköpfe wurden elektronisch-pneumatisch gesteuert, weshalb die schrankgroße Einheit auch einen Druckluft-Kompressor enthielt.http://www-03.ibm.com/ibm/history/exhibits/storage/storage_350.html
    Die 350 wog ca. 500 Kilogramm und verbrauchte 10 kW Leistung. Das Laufwerk wurde nicht verkauft, sondern für ca. 10.000 DM pro Monat an Unternehmen vermietet. Ein Exemplar der 350 befindet sich im Museum des IBM-Clubs in Sindelfingen.
  • 1973: IBM startet das „Winchester“-Projekt, das sich damit befasste, einen rotierenden Speicher mit einem fest montierten Medium zu entwickeln (IBM 3340, 30 MB Speicherkapazität, 30 ms Zugriffszeit). Beim Starten und Stoppen des Mediums sollten die Köpfe auf dem Medium aufliegen, was einen Lademechanismus überflüssig machte. Namensgeber war das Winchester-Gewehr 3030. Diese Technik setzte sich in den folgenden Jahren durch. Bis in die 1990er Jahre war deshalb für Festplatten die Bezeichnung Winchester-Laufwerk gebräuchlich.
  • 1979: Vorstellung der ersten 8″-Winchester-Laufwerke. Diese waren jedoch sehr schwer und teuer (5 MB kosteten mehr als 10.000 DM (ca. 5000 Euro); trotzdem stieg der Absatz kontinuierlich.
  • 1980: Verkauf der ersten 5-1/4″-Winchester-Laufwerke durch die Firma Seagate Technology mit der Modellbezeichnung ST506 (6 Megabyte Kapazität). Diese Modellbezeichnung (ST506) wurde auch über viele Jahre hinaus der Name für diese neue angewendete Schnittstelle, welche alle anderen Firmen als neuen Standard im PC-Bereich übernommen hatten. Zur gleichen Zeit kam neben den bereits bestehenden Apple-Microcomputern der erste PC von IBM auf den Markt, dadurch stieg die Nachfrage nach diesen – im Vergleich zu den Winchester-Laufwerken kompakten – Festplatten rasant an.
  • 1986: Spezifikation von SCSI, eines der ersten standardisierten Protokolle für eine Festplattenschnittstelle.
  • 1989: Standardisierung von IDE, auch bekannt als AT-Bus.
  • 1997: Erster Einsatz des Riesen-Magnetowiderstands (englisch Giant Magnetoresistive Effect (GMR)) bei Festplatten, dadurch konnte die Speicherkapazität stark gesteigert werden. Eine der ersten Festplatten mit GMR-Leseköpfen war die IBM Deskstar 16GP (3,5″, November 1997) mit einer Kapazität von 16,8 GB.
  • 2004: Erste SATA-Festplatten mit Native Command Queuing von Seagate.
  • 2005: 500-GB-Festplatte (3,5″) von Hitachi. Prototyp einer 2,5-Zoll-Hybrid-Festplatte (Kurzbezeichnung H-HDD), die aus einem magnetisch-mechanischen Teil und einem zusätzlichen NAND-Flash-Speicher aufgebaut ist, der als Puffer für die Daten dient. Erst wenn der Puffer voll ist, werden die Daten aus dem Puffer auf das Magnetmedium der Festplatte geschrieben.
  • 2006: Erste 2,5-Zoll Notebook-Festplatte (160 GB, „Momentus 5400.3“) von Seagate mit senkrechter Aufzeichnungstechnik (Perpendicular Recording). 3,5-Zoll-Festplatten erreichen mit derselben Aufzeichnungstechnik im April eine Kapazität von 750 GB.
  • 2007: Die erste Terabyte-Festplatte von Hitachi.[1] Pressemitteilung von Hitachi


Siehe auch

  • Diskettenlaufwerk
  • Filecard
  • Solid State Drive
  • Partition
  • Umdrehungsgeschwindigkeiten von Laufwerken
  • Master Boot Record


Quellen


Weblinks

  • Alles was Sie zur Festplatte schon immer wissen wollten/sollten auf SearchStorage.de
  • Onlineartikel “50 Jahre Festplatte”

August 2, 2008

Verwaltungsleiter Landrat Computer, Wolfgang Schuster (Landrat)

Filed under: Uncategorized — Tags: , — admin @ 12:30 pm

Wolfgang Schuster (* 15. März 1958 in Dillenburg) ist Landrat des Lahn-Dill-Kreises.

Der Diplom-Verwaltungsbetriebswirt und Absolvent der Fachhochschule des Bundes für Öffentliche Verwaltung, an der er von 1983 bis 1986 studierte, war von 1973 bis 1990 im mittleren und gehobenen nicht-technischen Dienst bei der Deutschen Bundesbahn tätig.

Von 1990 - 1995 war er Büroleitender Beamter der Gemeinde Driedorf. Vom 1. Januar 1996 bis 6. November 2006 war er Bürgermeister in Driedorf.

Seit 1973 ist Schuster Mitglied der SPD. Von 1988 bis 2001 war er Vorsitzender des Ortsvereins Driedorf. Seit 2001 ist er Vorsitzender der SPD Lahn-Dill.

Am 23. April 2006 wurde Wolfgang Schuster als Nachfolger von Karl Ihmels (SPD) zum Landrat des Lahn-Dill-Kreises gewählt.


Weblinks

Homepage

July 29, 2008

Communications ., Intelligence, Surveillance and Reconnaissance

Filed under: Uncategorized — Tags: , , — admin @ 4:40 am

Mit dem Begriff Intelligence, Surveillance and Reconnaissance, abgekürzt ISR, beschreiben die US-Streitkräfte koordinierte Aktivitäten in den Bereichen Nachrichtendienst (engl. intelligence), Überwachung (surveillance) und Aufklärung (reconnaissance) zur unmittelbaren Unterstützung eines Einsatzes. Er ist Teil der Doktrin Command and Control, Communications, Computers, Intelligence, Surveillance and Reconnaissance der Streitkräfte der Vereinigten Staaten

July 28, 2008

Kurs, Mitarbeiter-Aktienindex

Filed under: Uncategorized — Tags: — admin @ 8:05 am

Der Mitarbeiter-Aktienindex ist ein umstrittenes Instrument in der Personalführung, das von Klaus Kobjoll, dem Eigentümer des Hotels Schindlerhof, entwickelt wurde.

Das System basiert auf der Vermutung: “Was nicht gemessen wird, wird nicht getan!”

Zu Beginn ihrer Tätigkeit erhalten Mitarbeiter einen Nennwert von 1000 Pixeln. Dieser Kurs kann steigen, aber auch fallen in Folge der Bewertung verschiedener Kriterien. Diese Bewertung erfolgt durch die Mitarbeiter selbst. Mitarbeiter werden an ihrem daraus errechneten Wert gemessen. Zusätzlich entsteht Druck durch die negative Auswirkung von z.B. Krankheit und Gruppenbestrafungen. Sinkende Mitarbeiterkurse drücken den Kurs der ganzen Gruppe.

Das System ist aufgrund der Transparanz von Leistungen und Benchmarking wirtschaftlich erfolgreich.

Gleichzeitig nennt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten das System menschenverachtend, insbesondere, da es unverträglich mit Mitbestimmung und Solidarität unter den Mitarbeitern ist. Die Fluktuationsrate des Hotels wird als Beispiel dafür angeführt.

July 27, 2008

Computer-Bild gab es, Final Fantasy (Begriffsklärung)

Filed under: Uncategorized — Tags: , , — admin @ 9:20 am

Final Fantasy ist:

  • der Titel einer Computer-Konsolen-Rollenspiel-Serie, siehe Final Fantasy
  • der Titel eines vollständig am Computer erzeugten Filmes, siehe
  • der Titel eines weiteren vollständig am Computer erzeugten Filmes, siehe Final Fantasy VII: Advent Children
  • der Titel der Animeserie Final Fantasy Unlimited
  • der Projektname eines Trance-Acts, siehe Final Fantasy (Band)
  • der Projektname eines Musikers aus Toronto, Kanada, siehe Owen Pallett

July 26, 2008

Vieten. Ähnlich wie heute, Nagamaki

Filed under: Uncategorized — Tags: — admin @ 3:05 pm

Die Nagamaki (jap. 長巻 “lange Umwicklung”) ist eine japanische Langwaffe für Fußkämpfer. Es handelt sich bei ihr um ein einschneidiges Schwert. Sie ähnelt einer Mischung aus Naginata und Katana. Die Klinge der Nagamaki hat in etwa katana-Länge, der Griff ist ca. 10% länger als die Klinge. Der Schaft der Nagamaki konnte zu 3/4 bis komplett, ähnlich einem Schwertgriff, gewickelt sein oder war dem einer Naginata oder eines Yari ähnlich.

Die Waffe war vor allem vom 12. bis zum 14. Jahrhundert verbreitet. Heute ist sie (zumindest in ihrer Originallänge) sehr selten, auch die Techniken zur Benutzung sind beinahe komplett in Vergessenheit geraten. Die vordersten Reihen einer Schlachtlinie waren mit Nagamaki-Kämpfern ausgestattet. Sie hatten die Aufgabe durch Hauen und Stechen Breschen in die gegnerischen Reihen zu schlagen. Später wurde die Nagamaki vom Ōdachi abgelöst (vgl. auch Bidenhänder).

Die Elben-Schwerter in der Verfilmung des Herrn der Ringe, bekannt als Lhang, basieren in Aussehen und Funktionauf u.a. der Nagamaki.

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